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Die Pathologie in der Schweiz
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Die Tradition der Anatomie und Pathologie reicht in der Schweiz bis ins XVII. Jahrhundert zurück: 1656 wurde THÉOPHILE BONET (1620 – 1689) zum Stadtarzt in Neuenburg gewählt. Er bekundete großes Interesse an Fragen der pathologischen Anatomie und schuf ein umfangreiches Sammelwerk über pathologisch-anatomische Studien (ca. 3000 Beobachtungen), das «Sepulchretum». Jede der Mitteilungen enthält Angaben über Krankheitsverlauf, Todesursache und vorgefundene Veränderungen an der Leiche, die in Zusammenhang mit der Krankheit stehen. Diese systematische Art der Beobachtung war bahnbrechend. In der Tat verwandte GIOVANNI BATTISTA MORGAGNI (1682 – 1771) das «Sepulchretum» BONETS als eine der wichtigen Grundlagen für sein eigenes Werk. In Schaffhausen war es vor allem JOHANN JAKOB WEPFER (1620 – 1695), der als Stadtarzt ab 1647 die Bewilligung zur Durchführung von Leichenöffnungen beim Stadtrat erwirkte. Er trat auch für das Tierexperiment ein und wurde durch seine Beschreibung der Vergiftungserscheinungen nach Genuß von Wasserschierling bekannt. Aus WEPFERS Schaffhauser Ärzteschule gingen hervor: JOHANN CONRAD PEYER (1653 – 1712), der 1677 die nach ihm benannten «Peyerschen Plaques» beschrieb, sowie JOHANN CONRAD BRUNNER (1653 – 1727), der nach Studien in Zusammenarbeit mit dem Anatomen JOSEF GICHARD DUVERNEY (1648 – 1730) in Paris 1687 die nach ihm benannten «Brunnerschen Drüsen» des Duodenum fand. weiter >>
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Offene Unterassistenzstellen Zur Zeit sind noch einige Stellen offen für das laufende Jahr. minimale Aufenthaltsdauer 2 Monate Anmeldung: Frau S. Donno, 044 255 39 30, sonya.donno@usz.ch
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